Bio ist kein Desaster

Um eine Ernte als biologisch zu bezeichnen, muss der Landwirt über eine dritte, unabhängige Stelle zertifiziert werden. Dieses Verfahren schließt zahlreiche Prüfungen vor Ort ein, um die Zertifizierung zu erhalten. Die biologische Erzeugung beginnt bei biologisch gezüchtetem Samen. Wenn zertifizierte biologische Samen nicht vorhanden sind, kann man unbehandelte Samen verwenden, solange sie nicht aus gentechnisch veränderten Pflanzen stammen.

Die bedeutendsten Vorteile von biologischem Anbau sind hier zusammengefasst:


Eine biologische Produktion schränkt Gesundheitsrisiken ein. Eine biologische Landwirtschaft arbeitet eng mit der Natur zusammen und erzeugt gesunde Pflanzen für gesunde Menschen. Außerdem werden Bio-Bauern, im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft, nicht chemischen Pestiziden ausgesetzt, welche zu vielen Krankheiten führen können.

Biologische Landwirte schaffen einen gesunden Boden, welcher für diese sowie zukünftige Generationen unverzichtbar ist. Der wichtigste Punkt eines biologischen Anbaus sind Vorgehensweisen, die gesunde Böden schaffen.

Biobauern arbeiten in Harmonie mit der Natur.

Biobauern streben nach dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Viele Biobauern und -gärtner haben Samen gesammelt und aufbewahrt und sind so in der Lage, seltene Sorten über Jahrzehnte anzubauen.

Biobauern tragen dazu bei, landwirtschaftliche Gemeinschaften gesund zu halten. Der biologische Anbau kann für kleine Bauernhöfe eine große Chancedarstellen, um den steigenden Bedarf der Verbraucher an biologischen Produkten zu decken.

Bio für Lebensmittel und Nichtlebensmittel. Jede Lebensmittelkategorie besitzt eine biologische Alternative. Auch bei nicht essbaren Produkten ist der biologische Anbau wichtig für Mensch und Natur, wie zum Beispiel bei der Baumwolle.